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lufachi

unregistriert

1

Mittwoch, 7. August 2013, 15:13

Richtige Rollerbekleidung im Verkehr


GPDriver

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2

Donnerstag, 8. August 2013, 08:15

:thx:

Fühle mich mit meiner neuen Kevlarjeans ( oder der Lederhose ) sehr wohl auf dem Roller.

Gundolf :slt:

Heiab

Gelegenheitsfahrer

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3

Donnerstag, 8. August 2013, 08:53

In dem Bericht wird nur von Jeans gesprochen. Ist doch hier bei uns in Deutschland als einer der gefährlichsten Kleidungsstücke genannt. (Reibungshitze)
Ich denke wenn Jeans muß man laut dabei sagen mit Kevelar wie GPDriver es sagt, oder sehe ich das falsch?
Gruß Heiab :)
Gruss Heiab :scooter:

4

Donnerstag, 8. August 2013, 08:58

Bin komplett in "Textil" eingekleidet mit Protektoren und allem was dazu gehört!
Allerdings habe ich mich auch schon in kurzer Hose und T-Shirt auf der 125ziger erwischt. Dabei ist ein Sturz ja nicht abhängig von der Maschine, weil bei 50 km/h mit ner "kleinen"
oder ner "großen" Maschine die Folgen sind die gleichen!!
Gruss Michael

*** in der Ruhe liegt die Kraft ***

lufachi

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5

Donnerstag, 8. August 2013, 12:46

Sowohl im Text als auch im Video ist dezidiert von Kevlar-Jeans und Protektoren die Rede. Eine Jean wird gegenüber Bürokleidung oder Badehose dennoch als besser dargestellt. Also immer brav neue Kevlar-Jean oder Lederhose anziehen. Andere Textilkleidung mit Protektoren, die Sicherheitsnähte und reißfestes Material aufweist, darf es natürlich auch sein.

GPDriver

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6

Donnerstag, 8. August 2013, 13:28

Ich denke wenn Jeans muß man laut dabei sagen mit Kevelar wie GPDriver es sagt, oder sehe ich das falsch?


So ist es. :bigthumb1:

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7

Donnerstag, 8. August 2013, 14:23

Falls jemand in nächster Zeit vor hat sich eine neue Jacke zu kaufen, kann ich eine mit Airbag empfehlen.
Egal ob man mit Roller oder Motorrad unterwegs ist.

Ich habe mir im Frühjahr eine gekauft und bin vollauf zufrieden.
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Gott sei Dank musste der Airbag noch ausgelöst werden
FJR1300AS seit August 2012
(bis August 2012 =>
:scooter: => Schwarzen T-Max 2010 mit ABS und noch alles Original :cool:
+ Osram Nightbraker + Remus + K&N-Luftfilter + Malossi MHR + 16 Gramm Pulleys + Powercommander V)

lufachi

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8

Donnerstag, 8. August 2013, 19:57

da sieht man, wie seriös der österreichische ADAC -Partner ÖAMTC gearbeitet hat, indem er Kevlar -Jeans deutlich empfiehlt. Danke Heiab und Gundolf für das aufmerksame Lesen des Beitrages und Zuhören beim Video.

9

Samstag, 10. August 2013, 04:03

Ich denke mal, da kommt es wesentlich darauf an, mit welchen Geschwindigkeiten man unterwegs ist!

Ein echter Rollerfahrer, dessen Moped gerade mal 45 km/h läuft, ist mit einigermaßen robuster Kleidung, wie Jeans-Hose noch ganz sure....
Mopeds a'la T-Max sind Motorräder! Fahre ich damit in der Stadt rum, dann langt die Jeans da auch.
Doch fahre ich damit Touren, außerorts, dann muss ich mich entsprechend schützen, wie auch bei jedem anderen Motorrad auch!

Welche Materialien jemand da bevorzugt, liegt im Sinne des Betrachters...
Letzten Endes ist es da auch nicht die mangelnde Bekleidung, die da tötet, sondern Dinge, wie Leitplanken-Pfosten etc.
Habe schon vor 20 Jahren Leute mit 200 Km/h und einem guten Lederkombi absteigen sehen, und außer ein paar blauen Flecken war da nix...

Das Problem sind da eben diese hässlichen Stolpersteine...

Auf einem Roller, egal, ob auf einen 50er, oder 500er, in der Stadt mit Motorrad-Montur unterwegs zu sein, halt ich für etwas übertrieben!
Ich denke mal, das macht ja gerade den Reiz des Rollers aus...
Fahre ich da nicht schneller, als erlaubt, dann ist es fast unerheblich, ob der Roller 50, oder 500 ccm hat! Der Unterschied ist nur dann der, dass der 500 ccm-Roller da besser bremsen kann, und daher da etwas sicherer ist....

Genauso halte ich es aber für wichtig, gescheite Klamotten anzuziehen, wenn ich aus der Stadt rausfahre...

Ob ich da jedoch auf Leder stehe, auf Plastik mit Protektoren etc., ist absolute Geschmackssache!
Alles ist da besser, als gar nix!

Bevor ich mir einen "Panzer" anziehe, in dem ich mich nicht bewegen kann, in dem ich noch mehr schwitze, als in einem Auto an einem heißen Sommertag, fahre ich lieber Cabrio, und behänge mich gar nicht mehr mit der Kleiderfrage...

Jeder muss einfach für sich selbst entscheiden, welchen Schutz er wann braucht!
Witzigerweise gibt es mittlerweile eine ernstzunehmende Diskussion über die "freiwilligen" Fahrrad-Helme:

Die sind ja noch nicht "Pflicht"!
Doch man hat festgestellt, dass Fahrradfahrer mit so einem Helm bereit sind, höhere Risiken einzugehen, als solche, ohne! Die fühlen sich einfach geschützter, und gehen da Risiken ein, die sie gar nicht überreißen können... Insofern egalisiert sich offenbar der Effekt dieses Protektors...

Zurück um Moped: Fahre ich bewusst absolut passiv, dann fahre ich auch mit fragwürdigen Schlappen, kurzer Hose und T-Shirt relativ save (!00% Sicherheit gibt es jedoch nie!!!)
Wer die will, steigt erst gar nicht auf ein Moped!!!!

Doch was ich letztendlich sagen will, ist: Die Größe des Mopeds spielt eigentlich keinerlei Rolle, wenn es um die Schutzkleidung geht: Hier geht es um die Geschwindigkeit, und die Disziplin! Je aggressiver ich unterwegs bin, desto bessere Kleidung brauche ich...
Denn ich muss dann jederzeit darauf gefasst sein, dass jemand meine Aggressionen entsprechend beantwortet!!
Diese aggressiven Fahrer sind heute in einem Auto sehr viel besser geschützt, als auf einem Moped!
Hatte heute wieder mal die Gelegenheit, zu beobachten, wie sowohl Auto-, als auch Motorradfahrer sämtliche Verkehrsregeln außer Acht lassen, in Kreuzungsbereichen hemmungslos überholen, Geschwindigkeitsbegrenzungen vollkommen ignorieren, etc....
Wenn sich da jemand dabei selbst tötet, dann ist das in meinen Augen die natürliche Evolution nach Darwin: Diejenigen, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen bleibe eben langfristig auf der Strecke...!
Deswegen ist der Neandertaler ja auch ausgestorben.... :D
Blöde Ausnahmezustände, bei denen mir z.B. ein 250 KG Moped auf ein Bein fallen könnte, weil ich das Teil einfach nicht beherrsche, mal ausgeklammert...
Doch da kann man über die Straße gehen, und es gibt genauso seltsame Erscheinungen...

Gruß
Oreus

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Oreus« (10. August 2013, 04:29)


Heiab

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10

Samstag, 10. August 2013, 09:35

Hallo Oreus,
das Problem sich zu verletzen fängt bei einem Sturz schon bei geringen Geschwindigkeiten an. Man ist als Mensch mit seinen Haut und Knochen bei der geringsten Anomalität die
auf den Körper wirkt, schon angeschlagen. Deshalb muß man aus meiner Sicht sagen, egal ob 50iger oder 500er oder mehr, immer Schutzkleidung mit Protektoren.Alles andere kann ins Auge gehen.
Wie gesagt meine Meinung.
Gruß Heiab :)
Gruss Heiab :scooter:

11

Samstag, 10. August 2013, 09:54

Genauso sehe ich das auch!!
Und wer mal in Schlappen, kurzer Hose und T-Shirt selbst bei geringer Geschwindigkeit unfreiwillig abgestiegen ist, wird sicher sagen das
Schutzkleidung sinnvoll gewesen wäre. Außerdem spielt es keine Rolle wie passiv ich fahre, weil ich keinen Einfluss auf andere Verkehrsteilnehmer
und deren Fahrweise habe!
Gruss Michael

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12

Samstag, 10. August 2013, 10:08

wobei die "Schlappen" schon ein graus sein :nono:
So mancher Schlappenfahrer hätte einen Umfaller vermeiden können wenn er sich mit ordentlichen Schuhen richtig hätte abstützen können :tup:
FJR1300AS seit August 2012
(bis August 2012 =>
:scooter: => Schwarzen T-Max 2010 mit ABS und noch alles Original :cool:
+ Osram Nightbraker + Remus + K&N-Luftfilter + Malossi MHR + 16 Gramm Pulleys + Powercommander V)

13

Sonntag, 11. August 2013, 03:53

Unter Schlappen verstehe ich nicht so was, wie etwa Flip-Flops, oder etwa die bei uns langsam aus der Mode gekommenen Clogs, die beim normalen Laufen schon ein Unfallrisiko darstellen...
Ich dachte da eher an Birkenstock-ähnliche Teile, die einstellbare Riemen haben. Mit denen hat man schon ein recht sicheres Auftreten!

Dass passives Fahren mich nicht vor anderen schützen soll, bestreite ich vehement! Unter passivem Fahren verstehe ich z.B. dass ich nicht blind darauf vertraue, dass ich Vorfahrt habe, auch wenn ich sie eigentlich hätte. Ich kalkuliere da auch ein, dass andere Fehler machen, oder mich schlichtweg nicht sehen können, und fahre entsprechend "vorausschauend". Zu Fahrzeugen, deren Fahrer komische, oder gefährliche Dinge tun, suche ich dann z.B. auch schnellstmöglich einen größtmöglichen Abstand...

Mit kurzer Hose und T-Shirt würde ich niemals fahren. Meine Grundausrüstung ist in der Stadt immer mindestens: Jeans, eine stabile Jacke, Nierengurt und Handschuhe. Darunter steige ich nicht auf's Moped, auch nicht auf einen 50er.
Dass das auch hässlich werden kann, wenn ich abgeschossen werde, ist mir klar!
Doch irgendwo muss mir klar sein, dass das Moped-Fahren alleine schon so gefährlich ist, dass es eigentlich verboten gehört... Und

Doch mir käme nicht in den Sinn, für eine Roller-Fahrt in der Stadt, mich in meinen Lederkombi zu zwängen. Ich habe mehrere davon. Doch wenn ich vorhabe, aus der Stadt rauszufahren, habe ich definitiv einen davon an. Dann trage ich auch Motorrad-Stiefel (die ja mitunter sogar sau-bequem sein können :-) ).

Klar, Shit Happens, und mir kann, wenn ich aus dem Haus gehe, ein Blumentopf auf den Kopf fallen! Soll ich mich deswegen auch zu Fuß nur noch mit Helm und entsprechender Schutzkleidung bewegen?

Moped-Fahren ist riskant, und alle Protektoren der Welt schützen mich bei höheren Geschwindigkeiten auch nur noch marginal, wenn's hart auf hart kommt.

Gruß
Oreus

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